TRAFFICKING.CH

Trafficking.ch - Trafficked Victim Unit ist eine Front-organisation, die aktiv Opfer aus folgenden Kategorien in unserem Schutzhaus Fortis betreut und schützt. 

  • Opfer und Zeugen des Menschenhandels sowie anderer Zwangs- und Ausbeutungssituationen

  • Opfer von Gewalt

  • Opfer von Bedrohung und Stalking

  • Zeugen von Straftaten

  • Es gibt immer Fälle und Betroffene die nicht in obige Kategorien passen. Kontaktieren Sie uns!

Anfragen, Zuweisungen und mobiles Team 24/7! 

 

+41 44 585 35 45

 

Wir beraten und unterstützen Akteure wie Behörden und Institutionen im Bereich Opfererkennung Menschenhandel, Opferschutz, kriminelle Netzwerke und Bedrohung.

Wir führen Schulungen, Trainings und Vorträge für Behörden, Institutionen, Firmen und Schulen durch.

P1111702.jpg

Unser mobiles Team steht

24/7 zur Verfügung!

Trafficking.ch wird durch das fedpol unterstützt.

Spenden Sie jetzt!
 

HELFEN SIE MIT!

​Unsere Arbeit braucht Ihre finanzielle Unterstützung um den Überlebenden des Menschenhandels, Gewalt und Drohung zu helfen. Mit einer Spende tragen Sie aktiv dazu bei.

P1111666_edited.jpg
Frage des Monats

Als Polizist weisen Sie ein männliches Opfer des Menschenhandels zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft aus einem asiatischen Land einer Schutzorganisation zu. Der Betroffene kooperiert mit den Behörden und macht gute Aussagen im Verfahren. Er verlässt das Schutzhaus jedoch nach einger Zeit und taucht unter. Der Aufenthaltsort ist unbekannt. Was ist passiert?

Antwort: Der Schutzmechanismus in der Schweiz schützt den Betroffenen weder von den auferlegten Schulden der Täterschaft in Asien, noch seine Familie vor Strafaktionen durch die Täterschaft. Oft kann auch nur der illegale Arbeitgeber belangt werden und nicht die in Asien lokalisierte Seite der Ausbeuterkette. Ohne seine finanzielle Unterstützung, stürzt seine Familie in bitterste Armut. Da durch die Umstände eine Arbeitaufnahme oder Legalisierung nur bei einem kleinen Teil der Fälle möglich ist, taucht er unter, um seine Familie zu unterstützen. Dies hat rechtliche Folgen für ihn, falls er später von einer Behörde angetroffen wird. Er wird zudem unsichtbar, bleibt vulnerabel und kann erneut in eine Ausbeutungsituation geraten.